Oper Zauberflöte - 11.1.13 - Förderschule für Sprache des Oberbergischen Kreises

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Oper Zauberflöte - 11.1.13

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Zwischen den Herbstferien und den Weihnachtsferien 2012 beschäftigten sich "merkwürdigerweise" fast alle Klassen (nicht nur) im Musikunterricht mit dem gleichen Thema: Wolfgang Amadeus Mozart.
Mit Mozart verbinden wir mit Musik und ... na?
Richtig: Opern. Und eine der bekanntesten Opern Mozarts ist wohl "Die Zauberflöte".

Die Musik und die Lieder aus der Zauberflöte von CD zu hören und im Unterricht zu besprechen oder auch ein Video von Teilen der Zauberflöte zu sehen ist ja ganz nett. Deutlich eindrucksvoller wäre es aber, die Oper "so ganz richtig" zu erleben.
Die Frage war, wie können wir eine 3-stündige Oper kindgerecht an Grundschüler aller Alters- und Klassenstufen heran bringen? Die Lösung war die "Kölner Opernkiste".

Und so begann das Jahr 2013 gleich mit einem Knaller. Direkt in der ersten Schulwoche des neuen Jahres gab es in der Aula zwei Aufführungen der Kölner Opernkiste, bei denen die Zauberflöte aufgeführt wurde. Natürlich nicht als 3-stündige Inszenierung für Erwachsene, sondern in Form einer knapp 90-minütigen Variante. Nur drei Darsteller (1 Sängerin und 2 Sänger) schafften es, mit minimalem Aufwand an Bühnenbild und Requisiten, die Handlung der Oper und ihre schönsten und eingängigsten Lieder kindgerecht unseren Schülerinnen und Schülern nahe zu bringen. Und die Kinder waren begeistert!

Das lag wohl auch daran, dass die Schauspieler immer wieder das Publikum direkt ansprachen und auch mal zum lauten Rufen und zum Mitmachen aufforderten. Oper interaktiv.  Mitmachen war hier wörtlich gemeint und bedeutete, dass einige kleine Rollen der Oper ans Publikum vergeben wurden. Während die Schüler sich um die Rollen rissen, sorgte die Vergabe der "Königin der Nacht" an eine Lehrerin für herzhafte Panikattacken. Singen musste die "Königin der Nacht" dann aber nicht. "Zum Glück" oder "Schade", da waren sich viele Schüler später nicht ganz sicher. Für die "Königin der Nacht" bestand allerdings nicht der geringste Zweifel.

Als sich nach knapp 90 Minuten Papageno und Papagena, Tamino und Pamina, die Königin der Nacht und Monostatos, die drei Knaben sowie "Feuer" und "Wasser" von der Bühne verabschiedeten, waren sich alle Anwesenden (Schüler und Lehrkräfte) einig: Die müssen unbedingt noch einmal kommen!

 
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